Maria Bichler und Musa Okwonga, Objekte und Text, 7.-14.9.2018

Vivian Chang liest Texte von Maria Bichler und Musa Okwonga

 

 

Je mehr Einblick, desto weniger Aussicht

Eine lyrische Fassung kolonialer Geschichte(n)
und ihrer verstrahlten Folgen

Objekte und Text

Maria Bichler
Musa Okwonga
und Gäste

Vom 7.-14.9. 2018 zeigen Maria Bichler (AT) und Musa Okwonga (GB) Objekte und Texte zu den Themen Kolonialismus und Rassismus.

Musa Okwonga liest aus seinem Gedicht ‚Righteous Migrants‘

Im Kontext des Afrikanischen Viertels, in dem die Namen von Vertretern der deutschen Kolonialgeschichte noch immer auf den Straßenschildern stehen (und somit weiterhin als öffentlich ehrenwert anerkannt werden), sieht sich der Dunstsalon als nur allzu geeigneten Ort für die Auseinandersetzung mit diesem dringenden Thema.

Maria Bichler liest im Wind des Ventilators aus ihrem Text

Musa Okwonga reading his poem ‚Righteous Migrants‘

Über die Künstler / about the artists:
Musa Okwonga is a Berlin-based poet, author, journalist, broadcaster, musician, social commentator, football writer and consultant in the fields of creativity and communications.
 
Körper, Moment, Bewegung, Schatten und Verformung sind Themenschwerpunkte, die in Maria Bichlers meist dreidimensionalen Arbeiten sichtbar werden. In ihren jüngsten Werken liegt der Fokus auf Prozessen, die mit ephemeren Materialien wie Schokolade oder Butter sowie dem reisenden Atelier möglich sind, entstehen und sichtbar werden.
2004 – 2008 HTL für Bildhauerei, Innsbruck. 2009 halbjähriger Auslandsaufenthalt in Kanada. 2009 – 2017 Studium an der Kunstuniversität Linz, Studienrichtung Plastische Konzeptionen / Keramik. 2013/2014 Auslandssemester an der Universität der Künste Berlin, Studienrichtung Kunst im Kontext.
Diverse Ausstellungen in Linz, Salzburg, Berlin, Innsbruck, Maurach, Gmunden, Kiel und Bernau bei Berlin.

Installation von Maria Bichler